Jamie Cullum – The Pursuit
Am 13.11. erschien der bereits fünfte Longplayer, des im englischen Wiltshire aufgewachsenen Jamie Cullum. "The Pursuit" heißt sein neuestes Werk, was übersetzt "Das Streben" heißt und eigentlich wie ein interessantes Mixtape klingt.
Was kann man sich aber unter der Musik von Jamie Cullum vorstellen? Ganz einfach: Er klingt wie Frank Sinatra und Michael Buble, nur etwas weniger originell. Hier eine gute Zeile, da ein guter musikalischer Einfall, aber raus ist's aus dem Kopf, ehe es den CD-Player verlässt.
Wie bisher covert Jamie Cullum bekannte Songs aus den Charts, diesmal von Nas "If I Rule The World" und von Rihanna "Don`t Stop The Music". Leider kommen beide Stücke nicht an ihre Originale ran, die Mischung aus Pop und Jazz will dem Pianisten und Sänger hier einfach nicht glücken.
Die restlichen Titel erwecken viel zu oft das Gefühl, die Songs schon mal gehört zu haben. So fällt es grad im hinteren Drittel der CD kaum auf, dass man schon beim nächsten Track angelangt ist. Es mangelt Jamie Cullum einfach an Abwechslung.
Wirklich stark sind nur "I`m All Over It", eine wirkliche Gute – Laune – Ohrwurm Nummer die auch nach zehnmal hören nicht Langweilig wird, und dem fein ausgearbeiteten "You And Me Are Gone".
"The Pursuit" ist mit Sicherheit das richtige Album für jeden Jazz Fan, der gerne mit einem Glas Wein gemütlich am Kamin sitzt und mit der Musik mitwippt. Allerdings ist es leider nichts für die breite Masse.
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